Hoffnung
2. November - Allerseelen Heute versammelt sich die Kirche zum „Gedenken“, das heißt zu einem gemeinsamen Akt des Erinnerns an die verstorbenen Gläubigen. Es soll kein Tag der Beklemmung sein: Wir sind aufgerufen, unsere Hoffnung zu stärken. Wenn ein Christ an den Tod denkt, soll sich sein Herz zu einem unerschütterlichen Vertrauen auf das ewige Leben öffnen. Heutzutage wird der Gedanke an den Tod beiseitegeschoben, verdrängt. Die Menschen haben solche Angst vor dem Tod, dass sie nicht einmal den Gedanken daran ertragen können. Man soll nicht darüber sprechen, man soll nicht daran erinnern. Oder man spricht auf obsessive Weise davon, gibt sich nekrophil, um ihn zu exorzieren. Warum? Weil die Hoffnung verloren gegangen ist! Das sollte den Unterschied zwischen Christen und Nichtchristen ausmachen. Die Nichtchristen haben Hoffnung nur in dieser Welt: Wenn sie an den Tod denken, sehen sie eine dunkle Mauer, hinter der es nichts mehr gibt. Die Christen haben Hoffnung in...